Gedankenströme
Viele vergleichen das Schreiben entweder mit Magie oder mit einem Handwerk des Schreibens. Ich habe lange überlegt, wie ich dazu stehe …
Für mich schafft das Schreiben eine Konstante zwischen Magie und Handwerk, Ordnung und Chaos. Schreiben bannt die Sekunde zwischen Ruhe und Sturm in ewiges Eis. Es ist Erfrischung und Verbrennung. Erkenntnis und Verdrängung; der Moment vor dem leeren Papier Staubkorn und Universum.
Das macht Texte nicht nur zu Gedankenbringern. Vielmehr sind sie Ideensammler und Inspirationsspender, (Un)Ruhestifter und Erinnerungsbenenner. Sie stellen uns in einen imaginären Raum, in dem alles geschehen kann und nichts passiert.
Bishweilen will man sich so sehr an Ihnen festhalten, dass man in sie hineinfällt.

„Es macht Lust darauf, zu einer Autorenlesung zu gehen und Sarah Binzenbach ihren Text performen zu sehen.“
– Leserin via Lovelybooks (2022)

